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Lebenssituation jugendlicher Migranten in einer Ausstellung beleuchtet
Bad Salzungen (jh) - Die Wanderausstellung „anders?-cool" wurde im Dr. Sulzberger-Gymnasium eröffnet. Bis 17. März kann man sich über die Situation jugendlicher Migranten in Deutschland informieren. Wochentags ist von 8.00 - 13.30 Uhr geöffnet, mittwochs auch nachmittags. Die Zielgruppe sind Jugendliche von zwölf bis 27 Jahren. Für die Exposition liegen bereits zahlreiche Anmeldungen verschiedener Schulen vor. Sie besteht aus sieben Ausstellungstafeln inklusive einer Tafel mit Quiz. Auf den Tafeln werden die Themen „In eine neue Heimat", „Ein Stück näher ans Ziel", „Bürokratiedschungel", „Was sprichst du?", „Arbeit ist das halbe Leben", „Respekt und Toleranz" sowie „Gemeinsam weiterkommen" behandelt. An einer Tafel kann man sich auch äußern. Es gibt auch einen Medientisch mit Sprach- und Musik-CD's, eine Audiolounge mit Migrationsgeschichten, ein computergesteuertes Quiz, die Möglichkeit einer Filmpräsentation und mehr.
Zur Eröffnung begrüßte Monika Hirschberg, Ausländer- und Aussiedlerbeauftragte im Landratsamt, die Gäste. Sie bedankte sich u.a. bei Direktor Helmut Kallenbach, der die Aula für die Ausstellung zur Verfügung stellte. Auch die Thüringer Ausländerbeauftragte Petra Hess konnte zur Eröffnung begrüßt werden. Sie verwies auch auf den Integrationspreis, der in diesem Jahr ausgeschrieben wurde. Regina Ziegert vom Landratsamt betonte, dass die Zahl der Migranten im Kreis seit ca. fünf Jahren konstant sei. Derzeit leben hier 1.000 ausländische Mitbürger aus 30 Nationen. Die Veranstaltung wurde abgerundet von der Musikschule. Eine beeindruckende Darbietung gaben auch die Boxer des BCWF-Boxclub Wutha-Farnroda. Für den Leiter Viktor Bitjakow haben Boxer keine Nationalität oder Hautfarbe. Die Ausstellung wird begleitet von einem Rahmenprogramm, dass aus einem Probetraining bei Viktor Bitjakow besteht, aus einer Märchenstunde mit Märchen aus aller Welt in der Stadt- und Kreisbibliothek Bad Salzungen sowie einer Stadtführung in mehreren Sprachen.
Quelle: Deutschland today